SOCIAL GOLD KISS - Details zu den Bildinhalten

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"Mythos Gold" - in Privatbesitz
 
Mythos Gold - Triptychon aus Social Gold Kiss
Mythos Gold for Social Gold Kiss



"Mythos Gold"

Ein Triptychon zum Thema
Gold und Gegenwart











   
Eine Postwurfsendung als Werbung für den Goldankauf
   
Gold, Zeit und Geld... Als letzter Bildinhalt zum Thema "Gold und Gegenwart" gefunden und in den Kunstweg eingetreten, am 13. Jänner 2012, von der "Mythos Gold GmbH".
In diesem Motiv zeigt sich die Formvielfalt des bearbeiteten Edelmetalls. Ehering, Schmuck, Kreuz, Münze oder Barren... Hinter jeder Form steckt ein einzigartiger Weg von der Ressource des Goldes, zur Goldschmelze, zur formalen Verarbeitung, zum Gross- und Einzelhandel, bis zum Endkunden bzw. -kundin. Dann weiter als Geschenk oder Erbstück bis zum erneuten Formverlust, durch Einschmelzen des Bruchgoldes.
 
Das Affinieren und Raffinieren von Gold ist das älteste und effizienteste Recyceling Verfahren der Menschheit.
   
Durch diese einzigartige Eigenschaft verschmelzen Herkunft, Formen und Wege des Goldes in immer wieder neu erscheinenden formalen Ausdrucksweisen.
Dies beinhaltet, konsequenter Weise, eine Anonymisierung des Herkunftsweges. Womit sich der alte Satz eines professionellen Blattgolderzeugers bestätigt: "Gold hat kein Mascherl".
Denkt man nun an die dunklen Seiten der Geschichte des Gold-Mensch Kontaktes ergibt sich, nicht allein aus künstlerischer Sicht, die Prämisse: "In jedem Stück Gold ist, potentiell und molekular, menschliches Leid eingeschmolzen".
(Eine Ausnahme bildet nachweisbar  "sanft geschürftes" Gold in seiner natürlichen Urform, wie zum Beispiel das Gold von Rauris - wobei dessen zukünftiger Weg zur möglichen Verschmelzung jedoch offen ist)
 
Wird diese Annahme gedanklich aufgenommen, zeigt sich das Gold "in neuem Glanz". Beim visuellen Goldkontakt gesellt sich nun, zur materiellen und immateriellen Besetzung, auch ein dritter Faktor: der Mensch.
Erscheint beim Betrachten des Goldes der "Mensch Gedanke" ist bereits die "Erweiterung des Goldbegriffs" zu "Sozialem Gold" gegeben.
Da uns das Gold in vielfältigster Form täglich begleitet bestätigt sich mein, 1989 geprägter und im ersten Werkkatalog festgehaltener, Satz: "Sichtbares Gold ist das billigste Mahnmal der Menschheit".
 
Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem "Erweiterten Goldbegriff" erfordert einen weiteren Schritt: Die Transformation des begrifflichen "Sozialen Goldes" in reales "Soziales Gold".
Dies wird durch die Wandobjekte, bzw. durch deren Erwerb, realisiert. Mit dem Erwerb fliesst ein Teil des Kaufpreises an bedürftige Menschen oder soziale Projekte. Die Wandobjekte lindern somit menschliches Leid und werden zu reinem "Sozialem Gold".
   
Konzeptuell, mit der Zahl des Sozialen Goldes "27" und der Zahl des elementaren Goldes "79", grafisch reduziert, ergibt sich für die drei Schutzgläser der goldenen Bodenfelder, nach deren Deinstallation und Aufrichtung, nun folgendes Bild:
   
Mythos Gold 2012
(Das Weiss wird im Wandobjekt zu Gold)

Mythos Gold - Detail in Originalgroesse
(Detail in Originalgrösse)
 

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